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Wasser erleben

Wenn Sie sich aktiv erholen und neue Energien für den Alltag tanken möchten bietet sich ein Ausflug in die freie Natur unserer abwechslungsreichen Landschaft an.
Im "Wasserland Bayern" gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich im und am Wasser zu erholen und nebenbei so manches Interessantes über das Wasser zu erfahren.

Ihr Wasserwirtschaftsamt hat einige Freizeittipps für Sie zusammengestellt.
Gehen Sie auf Entdeckungstour!

 

Weltwassertag 2026

Vier Frauen aus der Wasser- und Abwasserwirtschaft berichten zum Weltwassertag, wie Wasser, Abwasser und Sanitärversorgung den Alltag und Chancen weltweit prägen.

Weltwassertag 2026

Freizeitaktivitäten

.. zu Fuß

Die renaturierte Isar in München

Wandern Sie entlang der renaturierten Isar in München – 8 Kilometer sind es von der Großhesseloher Brücke bis zum Deutschen Museum.
Auf dieser Strecke finden Sie auch die "Isartore" – ein begehbares Informationssystem, das der Öffentlichkeit die Flusslandschaft der Isar näher bringt. Auf den Innenwänden finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

  • Tor 1: Geschichte des Flusses und Nutzung (oberhalb des Marienklausestegs)
    • You Tube-Video (engl.)
  • Tor 2: Wildfluss, Lebensraum für Flora und Fauna (unterhalb der Großhesseloher Brücke)
    • You Tube-Video (engl.)
  • Tor 3: Der Isar-Plan – „Auf zu neuen Ufern“ (Höhe Thalkirchner Brücke, am U-Bahn-Aufgang)
    • You Tube-Video (engl.)
  • Tor 4: Erholungsraum Isar, Freizeitmöglichkeiten und Wasserqualität (oberhalb der Brudermühlbrücke)
    • You Tube-Video (engl.)
  • Tor 5: Chronik einer Großbaustelle (oberhalb der Braunauer Eisenbahnbrücke)
    • You Tube-Video (engl.)
  • Tor 6: Der innerstädtische Isarraum (unterhalb der Reichenbachbrücke)
    • You Tube-Video (engl.)

Themenweg Natur an der Isar - gehen Sie auf Entdeckungstour im Naturparadies Isartal

Der 9,6 Kilometer lange Themenweg „Natur“ befindet sich an der Isar zwischen der Dürnsteiner Brücke bei Schäftlarn und dem Ickinger Wehr. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden. Entlang des Weges sind 11 Infotafeln aufgestellt, die über die Isar, den Isarkanal, Hochwasserschutz, Gewässerrenaturierung, Lebewesen in und um die Isar und die Natur im Isartal informiert. Zudem gibt es zwei interaktive Elemente, die auch bei Kindern sehr beliebt sind. Lernen Sie am ersten die Fische der Isar kennen. Beim zweiten können Sie Vogelstimmen hören und dem richtigen Vogel zuordnen. Der Rundweg ist aufgrund des flachen Profils für Jung bis Alt geeignet.

Übersichtslageplan mit Kennzeichnung der Standorte der Informationstafeln des Themenwegs Natur an der Isar bei Schäftlarn

.. oder per Rad

Radwege entlang einiger unserer Gewässer

Ammer-Amper-Radweg

Ein Fernradweg für die ganze Familie von den Ammerquellen südlich Oberammergau bis zur Ampermündung in die Isar bei Moosburg a.d.Isar.

  • Ammer-Amper-Radweg

Isar-Radweg

Auf diesem Radweg können Sie die Isar von der Quelle bei Scharnitz

bis zur Mündung in die Donau abradeln.

  • Isar-Radweg

Sempt-Isen-Radweg

Der Sempt-Isen-Radweg verbindet den Isar-Radweg bei Ismaning mit dem Innradweg bei Winhöring bzw. Neuötting.

  • Sempt-Isen-Radweg

.. mit dem Boot

Bootswandern ist eine faszinierende Möglichkeit, Gewässer zu erleben: Durch den Perspektivenwechsel im Vergleich zum Fußgänger oder Radfahrer erlebt man per Boot das Element Wasser, die Strömungen und Hindernisse im Fluss und die umliegende Natur ganz unmittelbar. In unserem Amtsbezirk bieten v. a. die Isar und die Amper eindrucksvolle Fahrten für geübte Paddler und Kanuten. Die potentiellen Gefahren, die jedes Fliessgewässer in sich birgt, dürfen dabei nie außer Acht gelassen werden und man sollte auch sein eigenes Können nie überschätzen. Immer wieder kommt es zu Unfällen, zum Teil leider auch mit tödlichem Ausgang, meist durch Baumhindernisse, Totholzansammlungen oder das Passieren von unbefahrbaren Rampen und Wehren. Besonders nach Hochwasser ist damit zu rechnen, dass neue, tückische Gefahrenstellen entstanden sind.

Bitte beachten Sie beim Befahren der Flüsse mit Booten:

  • Ausreichende Erfahrungen im Befahren von Wildflüssen müssen vorhanden sein.
  • Gute Ausrüstung: Boote müssen das Anstoßen an spitze Äste und Berührungen des Untergrunds aushalten können. Einfache Schlauchboote tun dies nicht!
  • Das Tragen von Schwimmwesten sollte selbstverständlich sein.
  • Ausreichende Bootsbeherrschung: Die Boote müssen präzise gesteuert werden können, um gefährlichen Hindernissen ausweichen zu können.
  • Vom Befahren der Flüsse mit Kindern wird dringend abgeraten.
  • Die Aufhebung der Hochwasserwarnung hat nichts mit einer gefahrlosen Freizeitnutzung der Gewässer zu tun! Das Befahren ist generell nie gefahrlos möglich. Insbesondere besteht bei erhöhten Abflüssen Lebensgefahr - dies ist bereits vor dem Erreichen der ersten Hochwasserwarnstufe der Fall!
  • Setzen Sie sich nie über Verbote der Befahrung hinweg - im eigenen Interesse und auch in dem der potentiellen Rettungskräfte!
  • Interaktive Karte der Landeshauptstadt München zum Baden und Bootfahren auf der Isar

 

.. beim Baden und Tauchen

In Bayern gibt es eine Vielzahl größerer und kleinerer Seen, die sich hervorragend zum Baden eignen. Während der Badesaison von Anfang Mai bis Mitte September werden die Badegewässer von den jeweils regional zuständigen Gesundheitsbehörden regelmäßig auf ihre hygienische Beschaffenheit untersucht. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht. Unter den nachfolgenden Links finden Sie die Badegewässer in den Landkreisen und der Landeshaupstadt München mit den aktuellen Informationen.

  • Landeshauptstadt München / Badeseen
  • Landeshauptstadt München / Baden und Schwimmen
  • Landkreis München
  • Landkreis Fürstenfeldbruck
  • Landkreis Dachau
  • Landkreis Freising
  • Landkreis Erding
  • Baden in Bayern - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Grundsätzliche Informationen zum Baden in Flüssen

Flüsse sind keine offiziellen EU-Badegewässer. Eine gleichbleibende hygienische Wasserqualität kann nicht garantiert werden. Die Wasserqualität kann sich sehr schnell, z.B. durch Starkregenereignisse ändern. Wasseranalysen haben bei fließenden Gewässern für die hygienische Beurteilung keine längerfristige Aussagekraft. Aus diesem Grund müssen von der Gesundheitsverwaltung keine regelmäßigen Untersuchungen durchgeführt werden. Wenn Untersuchungen durchgeführt werden, geschieht das freiwillig, zur Dokumentation des Zustandes.

In Trockenwetterperioden ist die Wasserqualität in vielen Fällen einwandfrei. Bei Regenwetterperioden oder Starkregenereignissen kann sich die Situation aber schnell ändern. Durch Abspülungen können neben Feinteilchen, die das Wasser trüben, auch Keime in den Fluss gelangen. Neben den hygienischen Risiken muss beim Baden in Flüssen auch auf andere Gefahren geachtet werden. Dazu gehören Strudel und unterschiedliche Strömungen oder auch mitgeführtes Treibzeug. An Wehren, Abstürzen, Sohlschwellen oder Sohlrampen gibt es strikte Badeverbote, denn hier besteht eine Gefahr für Leib und Leben.

Baden in der Isar

Baden im Fluss, und das sogar mitten in einer Millionenmetropole wie München – eine Besonderheit, um die uns viele beneiden.

Ausgangspunkt war eine Studie über die Verbesserung der Gewässergüte bayerischer Fließgewässer, die im Jahr 1995 vom damaligen Landesamt für Wasserwirtschaft im Hinblick auf Badegewässerqualität erstellt wurde. Schwerpunkte waren u.a. die Obere Isar (Sylvensteinspeicher bis Stadtgebiet München) und die Mittlere Isar (Stadtgebiet München bis Moosburg). Als Ergebnis wurde festgestellt, dass an der Isar Maßnahmen zur Abwasserdesinfektion auf den Kläranlagen vielversprechend waren. Grund dafür ist, dass hier die diffusen Belastungen vor allem aus der Landwirtschaft gegenüber den punktuellen Belastungen eher untergeordnet sind. Die Einzugsgebiete sind geprägt durch größere Waldflächen und Grünland.

Die zwischenzeitlich erfolgte Nachrüstung der Kläranlagen entlang der oberen und mittleren Isar mit UV-Desinfektionsanlagen vermindert die Keimzahl im Abwasser erheblich, die nachweisbare Desinfektionsleistung durch die Behandlung mit ultraviolettem Licht liegt bei nahezu 99% .

Die UV-Behandlung erfolgt im Zeitraum vom 15. April bis 30. September. Damit leisten der Freistaat Bayern und die zuständigen Kommunen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der hygienischen Wasserqualität. Insbesondere bei Starkregen kann es dennoch zu Einträgen von Krankheitserregern in die Isar und dadurch zu einem vorübergehenden Infektionsrisiko für Badende kommen.

Die Isar ist ein Wildfluss, in dem keine konstante Badewasserqualität garantiert werden kann. Seien Sie sich deshalb bewusst, dass Sie in eigener Verantwortung baden. Dies betrifft auch Unfallgefahren. Bewahren Sie die Schönheit der Natur und nehmen Sie Müll, Flaschen usw. bitte wieder mit. Damit schützen Sie sich und auch andere vor möglichen Unfällen.

Baden in der Isar am Flaucher - mitten in der Millionenmetropole München

Weiterführende Informationen

  • Bayerisches Landesamt für Umwelt: Gewässer erleben: Freizeitangebote am Wasser
Hier beginnt der Footerbereich mit Links zu unseren Social Media-Kanälen, zu unseren Newslettern und unseren Themenportalen.

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